Interview

Interview mit Corrine Jackson

(Interview mit Querytracker (in Auszügen), Quelle: querytracker.net)

Autorin von "Touched"Querytracker: Können Sie uns ein wenig über das Buch erzählen, um das sich die Agentur nun kümmern wird? Was hat Sie dazu inspiriert, es zu schreiben?

Touched ist ein Jugendroman über Remy, einen Teenager, der daheim misshandelt wird und Menschen mittels Berührung heilen kann. Als der Vater, der den Kontakt zu ihr abgebrochen hatte, sie zu sich nimmt, muss sie sich in einer neuen Stadt mit seiner neuen Familie auseinandersetzen. Sie begegnet Asher Blackwell, einem Jugendlichen aus dem Ort, der ebenfalls über besondere Fertigkeiten verfügt, darunter auch die, Remys wachsende Fähigkeiten auf aufreizende Weise zu prüfen. Die Geheimnisse, die die beiden voreinander haben, könnten beide das Leben kosten.

Im November 2008 las ich ein paar Jugendromane, deren weibliche Hauptfiguren grundsätzlich auf einen Mann zu warten schienen, der sie rettete. Die klassische “Jungfrau in Nöten”. Ich sehnte mich nach Literatur über eine starke junge Frau, die Überlebenskünstlerin ist, eine, die andere rettet anstatt andersherum. Gleichzeitig wollte ich eine realistische Heldin, fast schon eine Heldin wider Willen. Dieses Mädchen hat durch ihre Familie Narben davongetragen, und ich wollte erforschen, wie schwierig es ist, genau die Menschen zu lieben, die einem den größten Schaden zugefügt haben. Und so wurde Touched geboren.

QT: Wie lange schreiben Sie schon?

So richtig ernsthaft seit ein paar Jahren, aber Kurzgeschichten habe ich auch schon im Grundschulalter geschrieben.

QT: Wie lange haben Sie an diesem Buch gearbeitet?

Die eigentliche Niederschrift ging ganz schnell. Im Dezember 2008 fing ich an und war im März 2009 fertig. Dann folgte die Überarbeitung, an der ich mehrere Monate saß.

QT: Hat es je eine Zeit gegeben, zu der Sie am liebsten aufgegeben hätten, und was hat Ihnen geholfen, dranzubleiben?

Ja, im Dezember. Das Manuskript wurde zwar achtmal angefordert, aber es schien sich nichts daraus zu entwickeln. User in den Foren von Absolute Write und die Freunde, die ich dort gefunden hatte, hörten nicht auf, mir zu schreirund um die uhrben, als ich aufgeben wollte. Außerdem war meine Familie fantastisch. Sie wusste, dass ich kämpfte, und sie überraschte mich zu Weihnachten mit zwei gebundenen Ausgaben meines Romans. Sie wollten mich daran erinnern, wie sehr sie an mich glaubten, und das hat auch geklappt.

QT: Ist Touched Ihr erstes Buch?

Ja.

QT: Haben Sie eine offizielle Schreibausbildung hinter sich?

Ich habe den Master-Grad in Englisch und bin dabei, einen Master of Fine Art in Kreativem Schreiben zu machen.

QT: Halten Sie beim Schreiben einen gewissen Zeitplan ein, oder haben dabei eine bestimmte Schreibroutine?

Neben dem Schreiben gehe ich einer Vollzeitbeschäftigung nach. Normalerweise arbeite ich acht bis zehn Stunden und mache mich dann zum hiesigen, rund um die Uhr geöffneten Starbucks auf, wo ich noch mal mehrere Stunde schreibe. Die Wochenenden sind gewöhnlich eine einzige Schreibveranstaltung. Als ich an Touched gearbeitet habe, habe ich an sieben Tagen in der Woche geschrieben. Es konnte mir gar nicht schnell genug gehen, die Geschichte fertig zu bekommen.

QT: Wie viele Male haben Sie Ihr Buch umgeschrieben/überarbeitet?

Wenn ich sowohl Finger, als auch Zehen benutze, kann ich sie alle zählen. Durchs Überarbeiten wird die Story besser.

QT: Hatten Sie Betaleser für Ihr Buch?

Natürlich! Jeder Leser geht anders an das Buch heran. Einige weisen auf Grammatikfehler hin, andere auf Probleme im Handlungsablauf, und wieder andere erzählen dir, was ihnen besonders gut gefällt. Eine Leserin las die Kapitel, sobald ich sie fertig hatte, und die Begeisterung dieser Leserin und ihr Hunger aufs nächste Kapitel hielt mich am Schreiben. Dann hatte ich auch Leser, die mich mit Fakten versorgten, als das Buch fertig geschrieben war und die Überarbeitung begann.

QT: Haben Sie zuvor einen Entwurf des Buches erarbeitet, oder haben Sie einfach losgelegt?

Die ersten 40, 50 Seiten habe ich ganz spontan geschrieben. Dann fing ich an, die Story in groben Zügen zu umreißen. Allerdings hielt ich mich nicht streng an diesen Entwurf. In erster Linie half er mir dabei, die Übersicht über die Handlung zu behalten, doch lasse ich mir gern noch Platz für Überraschungen. Um den Überblick über die Fähigkeiten meines Helden und meiner Heldin zu behalten, habe ich mir, als der Plot komplizierter wurde, mit Tabellen beholfen.”

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